Die Grünen

Allgemein

Lengdorf zukunftssicher machen: Warum Photovoltaik auf unsere Gemeindedächer gehört

Wir fragen uns, so wie viele Bürger auch: Warum nutzen wir eigentlich nicht konsequenter unsere eigenen Gemeindedächer für Sonnenenergie? Und diese Frage ist natürlich mehr als berechtigt. Denn sie zeigt, dass viele von uns über die Zukunft nachdenken – nicht mit Angst, aber mit einer gesunden Portion Realismus. Wir alle spüren schließlich, dass sich die Zeiten ändern. Die Energiekosten sind unberechenbar geworden und die Fragen rund um den Klimawandel betreffen früher oder später auch unsere Heimat. Und wenn wir mal ehrlich sind – eigentlich bereits heute schon. Wir sind überzeugt: Wir müssen Lengdorf so aufstellen, dass wir auch in 10 oder 20 Jahren noch handlungsfähig sind. PV-Anlagen auf unseren öffentlichen Gebäuden sind dafür der logische Schritt – sowohl aus Verantwortung als auch aus wirtschaftlicher Vernunft heraus. UNSERE ARGUMENTE FÜR MEHR PV: WO ES SOFORT SINN MACHT: DER REALITÄTS-CHECK Nehmen wir unsere Kläranlage: Ein technisches Herzstück, das rund um die Uhr enorme Mengen Strom frisst. Hier auf Eigenstrom zu setzen, ist die beste Versicherung gegen steigende Abwassergebühren. Oder unsere Schul-Turnhalle: Dank moderner Speicherlösungen könnten wir dort das Sonnenlicht des Tages auch am späten Abend nutzen, wenn unsere Vereine trainieren oder das Gebäude für den nächsten Tag vorbereitet wird. Das ist effiziente Energienutzung par excellence. UNSER ZIEL FÜR DEN GEMEINDERAT Wir wollen weg von Einzellösungen und hin zu einem klaren Fahrplan. Daran ist auch nichts Ideologisches – vielmehr sehr viel Logisches! Denn uns geht es darum, dass wir in Lengdorf die Zügel selbst in der Hand behalten. Wir sorgen also dafür, dass unser Dorf auch morgen noch bezahlbar und lebenswert bleibt. Für uns – und für die, die nach uns kommen. Wie seht ihr das? Was ist euch bei diesem Thema wichtig? Schreibt es mir gerne an christin.wirfler@los-gruene-spd.de oder kontakt@los-gruene-spd.de. Autorin: Christin Wirfler Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors/der Autorin.

Allgemein

Ausverkauf der Heimat? Warum Lengdorf beim Industriegebiet mehr Weitblick braucht

In Lengdorf stehen die Zeichen auf Veränderung: Ein neues Industriegebiet soll entstehen. Doch bei diesem Thema zeichnet sich im Gemeinderat gerade ein politisches Schauspiel ab, das an kurzsichtige Haushaltsflickerei erinnert. Das geplante Vorgehen von CSU/Bürgerblock und Freien Wählern? Unser wertvolles Gemeindeeigentum für kurzfristige Effekte zu verscherbeln. DAS LENGDORFER TAFELSILBER UNTER DEM HAMMER Die Pläne für das Industriegebiet schreiten voran. Doch anstatt als Gemeinde klug zu agieren und überhaupt in Betracht zu ziehen nachhaltige Möglichkeiten wie das Erbbaurecht (Erbpacht) zu nutzen, kennen die etablierten Kräfte in Lengdorf nur eine Richtung: den Verkauf. Aber warum eigentlich? Einmalige Verkaufserlöse mögen den aktuellen Haushalt kurzzeitig ein wenig entspannen, aber sie sind ökonomisch gesehen bestenfalls ein Nullsummenspiel auf Kosten der Zukunft. DIE NACKTEN ZAHLEN: VERKAUF VS. ERBPACHT Man muss kein Betriebswirt sein, um die Rechnung zu verstehen, aber man muss den Mut haben, sie aufzumachen. Dann kann man auch nachvollziehen, weshalb der Verkauf ein klassischer Anfängerfehler mit Folgen wäre und zwar aus folgenden Gründen: KOMPETENZ-VAKUUM IM LENGDORFER GEMEINDERAT? Aktuell scheint unser Gemeinderatsmitglied Jens Gloede der Einzige im Gremium zu sein, der diesen entscheidenden Unterschied zwischen einmaliger Liquidität und langfristiger Substanzsicherung nicht nur versteht, sondern auch konsequent vertritt. Während die anderen das Erbe unserer Gemeinde für einen schnellen, optischen Erfolg im Haushalt opfern wollen, bringen wir die notwendige Wirtschaftskompetenz ein, die eine moderne Gemeinde braucht, um verschiedene Optionen sinnvoll zu betrachten. Wirtschaftspolitik in Lengdorf darf sich nicht im Ausstellen von Quittungen erschöpfen. Wir müssen vielmehr wie strategische Investoren denken, nicht wie Notverkäufer. CSU/Bürgerblock und Freie Wähler agieren jedoch eher wie ein Hausbesitzer, der im Oktober seine Heizung verkauft, um einmalig schick essen zu gehen. Das schmeckt für einen Abend gut, aber der Winter in Lengdorf wird danach verdammt kalt. UNSERE FORDERUNG: NACHHALTIGE WIRTSCHAFTSPOLITIK FÜR LENGDORF Industrieansiedlung? Ja, aber zu unseren Bedingungen und auf unserem Grund! Wir brauchen keine Einmal-Einnahmen, die im nächsten Haushalt versickern, sondern eine Strategie, die uns auch in der Zukunft noch Handlungsspielraum lässt. Und man kann ja durchaus auch gmeinsam über hybride Modelle diskutieren, die womöglich die Vorteile beider Modelle vereinen. Ein Totalausverkauf wäre jedoch eine Politik des klassischen „Löcherstopfens“, die wir nicht vertreten können. Wir von LOS-Grüne-SPD haben den notwendigen Sachverstand und den unternehmerischen Weitblick. Es wird Zeit, dass dieser im Gemeinderat endlich Gehör findet, damit wir gemeinsam unterschiedliche Optionen auch differenziert betrachten und wirtschaftlich sinnvolle sowie zukunftsfähige Lösungen finden können. Wie seht ihr das? Was ist euch bei diesem Thema wichtig? Schreibt es mir gerne an christin.wirfler@los-gruene-spd.de oder kontakt@los-gruene-spd.de. Autorin: Christin Wirfler Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors/der Autorin.

Allgemein

Jugendarbeit in Lengdorf: Warum unsere Jugend mehr verdient!

In Lengdorf scheint die Welt für den Nachwuchs auf den ersten Blick noch in Ordnung zu sein. Wer im Grundschulalter ist, findet tolle Freizeitangebote – ob beim Kinderturnen oder beim Tanzen. Und eines wollen wir hier ganz klar sagen: Ein riesiges Dankeschön an alle Ehrenamtlichen in unseren Vereinen! Was ihr Woche für Woche leistet, um unsere Kinder zu bewegen und zu begeistern, ist das Rückgrat unserer Dorfgemeinschaft. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wäre das Leben in Lengdorf um ein Vielfaches ärmer. Doch wir müssen auch ehrlich sein: Sobald unsere Kinder dem Grundschulalter entwachsen, lässt die Gemeinde sie dann doch eher im Stich. Kaum werden aus Kindern Teenager, endet das offizielle Interesse der Gemeindepolitik schlagartig. DER KINDER- UND JUGENDVEREIN (KIJU) ALS TRAGENDE SÄULE Dass es in Lengdorf überhaupt eine moderne Anmeldemöglichkeit für das Ferienprogramm, Kinderkino, Kürbisschnitzen oder Kochkurse (und noch vieles mehr) gibt, ist kein Verdienst der Rathaus-Politik. Es ist das Ergebnis harter Arbeit des Kinder- und Jugendvereins Lengdorf e.V. (KiJu). Wir erinnern uns: Unser Gemeinderatsmitglied Jens Gloede wollte diesen Verein ursprünglich unter der Trägerschaft der Gemeinde gründen, um eine professionelle und stabile Basis für die lokale Jugendarbeit zu schaffen. Die Reaktion der anderen Parteien damals? Ablehnung – kostet im Zweifel ja was. Man wollte die Verantwortung schlicht nicht übernehmen. Er hat es, zusammen mit anderen Gleichgesinnten, dann trotzdem gemacht – privat und ehrenamtlich. MARODE FREIZEITFLÄCHEN: SKATERPARK UND UNGENUTZTE FLÄCHE Wenn wir durch unseren Ort gehen, bekommen wir eine erste Idee davon, wo es hakt: Wir haben es satt, dass Jugendliche an öffentlichen Plätzen oft nur als „Störfaktor“ wahrgenommen werden, während wir ihnen keine einzige echte Alternative bieten. Es kann doch nicht sein, dass sich die jungen Leute im Getränkemarkt eine Limo kaufen (sofern geöffnet) und dann am Hartplatz „rumhängen“ müssen. Lengdorf braucht keinen Verwaltungsschlaf, sondern einen echten, attraktiven Jugendtreff! DIE JUGENDWAHL 2026: WIR HÖREN ZU, WO ANDERE WEGSCHAUEN Gerade jetzt findet in Bayern die Jugendwahl statt. Hier haben die jungen Leute endlich die Chance, ihre Meinung zu sagen – und wir schauen ganz genau hin! Die Abfragen und Ergebnisse der Wahl sind für uns kein „nettes Projekt“, sondern ein klarer politischer Arbeitsauftrag. Wir werden die Ergebnisse dieser Wahl nutzen, um im Gemeinderat unbequeme Fragen zu stellen. Wir werden nachhaken, wo die Bedürfnisse der Jugend ignoriert werden und sicherstellen, dass ihre Stimmen Gehör finden. UNSERE IDEEN FÜR EINE STARKE JUGENDPOLITIK Wir haben keine Lust mehr auf Sonntagsreden über die „Zukunft des Dorfes“, wenn wir für diese Zukunft kein Geld und keine Zeit in die Hand nehmen wollen. Dafür setzen wir uns ein: Unsere Jugend ist das Herz unseres Dorfes von heute. Wir werden nicht lockerlassen, bis sie den Platz in Lengdorf bekommt, den sie verdient! Jetzt seid ihr gefragt! Welche Ideen habt ihr – was braucht es speziell für die Jugend in Lengdorf? Schreibt mir eure Meinung gerne direkt per E-Mail an christin.wirfler@los-gruene-spd.de oder kontakt@los-gruene-spd.de. Autorin: Christin Wirfler Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors/der Autorin.

Allgemein

Zwischen Brezen-Duft und echter Demokratie: Warum uns mehr verbindet, als wir oft glauben (und was meine 5-jährige Tochter daraus gelernt hat)

Es gibt diese Vormittage, die manchmal anders verlaufen als man denkt. Gestern war so einer. Unser Informationsstand vor der Bäckerei brotwuid war eigentlich als klassischer Termin geplant, um über unsere Ziele zu informieren. Doch was als politischer Austausch begann, entwickelte sich zu etwas viel Wertvollerem: zu einer echten Begegnung. WENN AUS „GEGENÜBER“ EIN „MITEINANDER“ WIRD In Zeiten, in denen der gesellschaftliche Ton oftmals immer rauer wird und man sich manchmal fragt, ob wir die Fähigkeit zum echten Zuhören langsam in Gänze verlieren, war dieser Stand ein wundervoller Gegenbeweis. Natürlich hatten wir auch tolle Gespräche mit Befürwortern, die sich bedankten für unser Engagement sowie mit interessierten Menschen, mit denen wir über konkrete Inhalte sprechen konnten und was uns von den anderen Listen abhebt. Am Ende des Tages waren es jedoch besonders die teilweise tiefgehenden Gespräche mit politisch Andersdenkenden – ganz explizit auch mit einem eingefleischten CSU-Wähler – die mich wirklich positiv gestimmt und motiviert haben diesen Weg weiter zu gehen. Es war spürbar: Wir sind als Demokraten und Demokratinnen gar nicht immer so weit voneinander weg, wie es in den Schlagzeilen scheint. Am Ende des Tages bewegen uns oft auch dieselben Themen. Wir wollen ein lebenswertes Zuhause für unsere Familien, eine starke Gemeinschaft und eine Zukunft, auf die wir uns freuen können. Im Detail kann man selbstverständlich unterschiedlicher Meinung zu potenziellen Lösungsansätzen sein. Wenn wir uns deswegen aber nicht gegenseitig in Schubladen stecken, sondern weiter wertschätzend diskutieren, wird plötzlich aus einem „Wenn ich dir sage, wen ich seit 30 Jahren wähle, redest du mit mir eh nicht mehr.“ ein „Danke für das tolle Gespräch und dass ihr euch engagiert.“ Das war für mich ein kraftvolles Signal gegen die Angst vor der Spaltung – ein Beweis, dass der Brückenschlag gelingt, wenn man sich auf Augenhöhe begegnet! Wir werden noch lange nicht dieselben Parteien wählen, das ist ja auch nicht das primäre Ziel. Und dennoch sind wir uns im gegenseitigen Verstehen sehr viel nähergekommen und hätten bei genügend Zeit noch sehr interessante Perspektiven austauschen können. Genau das wünsche ich mir auch für den Lengdorfer Gemeinderat! EHRENAMT UND FAMILIENALLTAG: DEMOKRATIE ZUM ANFASSEN Dass dieser Vormittag so besonders war, lag aber auch an meiner ganz persönlichen Begleitung: Meine fünfjährige Tochter war mit dabei. Wie so oft im Leben einer Mutter, die sich ehrenamtlich engagieren möchte, gehören Familie und Herzensprojekte einfach zusammen. Sie wollte unbedingt dabei sein, und so wurde der Infostand kurzerhand zum generationenübergreifenden Erlebnis. Ich fand es wieder einmal beeindruckend zu sehen, wie unvoreingenommen Kinder die Welt der Großen betrachten. Sie hat an diesem Vormittag instinktiv verstanden, worum es im Kern geht: dass man auf Menschen zugehen und sich einbringen muss, wenn man etwas bewegen will. Ihr Satz – „Mama, wenn ich groß bin, will ich auch gewählt werden können“ – war für mich ein Zeichen dafür, dass sie (mit dem Verständnis einer Fünfjährigen) Demokratie, auch dank unserer Arbeit und Vorbildfunktion, verinnerlicht und sieht, dass man die Zukunft nun einmal nicht einfach nur „den anderen“ überlassen darf. MEIN FAZIT: DRANBLEIBEN LOHNT SICH Dieser Vormittag hat mir gezeigt, dass das Fundament unserer Demokratie stabil ist, solange wir im Gespräch bleiben. Es ist nicht immer leicht, Beruf, Ehrenamt und Familie unter einen Hut zu bringen, aber Momente wie diese zeigen mir: Es lohnt sich! Für uns, für unsere geführten sowie noch anstehenden Gespräche und vor allem für die nächste Generation, die heute schon lernt, dass Mitgestaltung auch Spaß macht. Lasst uns diesen Geist des Miteinanders beibehalten. Ich freue mich schon auf das nächste Mal am 28.2. (ab 7:00 Uhr) vorm Menzinger und am 4.3. im Campo Sportivo (ab 19:00 Uhr)! Autorin: Christin Wirfler Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors/der Autorin.

Allgemein

Glasfaser allein ist zu wenig: Warum uns schnelles Internet ohne Mut zur Transparenz noch nicht genug sein sollte

Gerade jetzt in der Wahlkampfzeit höre ich immer wieder von den Lokalpolitikern hier in Lengdorf, wie erfolgreich wir hinsichtlich des Themas Digitalisierung vorangehen. Stolz wird darauf verwiesen, dass die letzten Jahre im Gemeindegebiet einige Kilometer Glasfaser in der Erde versenkt wurden. Doch wenn ich mir anschaue, wie wir dieses Werkzeug tatsächlich nutzen, bin ich eher enttäuscht. Für mich ist Digitalisierung in der Gemeinde kein reines Tiefbauprojekt. Es ist ein Gestaltungsauftrag für echte Bürgerbeteiligung. Aber genau davor scheint man in unserem Rathaus und im Gemeinderat Lengdorf scheinbar noch eher Angst zu haben. Wir legen zwar Kabel in den Keller, aber wir schalten den Mut zur Transparenz in den Köpfen einfach auf „Offline“. Damit erliegen wir einer klassischen Infrastruktur-Lüge! Denn was bringt uns die schnellste Datenautobahn, wenn wir am Ende der Leitung dieselben Strukturen und Prozesse vorfinden wie vor 30 Jahren? VERPASSTE CHANCEN Ich frage mich zum Beispiel: Warum nutzen wir die Technik nicht endlich, um unsere Gemeinderatssitzungen virtuell zu übertragen? Es ist gesetzlich möglich und technisch ein Kinderspiel. Selbst die moderneren Ansätze für hybride Sitzungsmodelle wurden dank einer Änderung der Gemeindeordnung in Bayern bereits 2021 möglich. Andere Kommunen im Landkreis machen es uns doch sogar vor. Der Kreistag Pfaffenhofen a.d.Ilm streamt seine Sitzungen, einige Städte wie zum Beispiel Augsburg und München sind dabei, und selbst das Sozialparlament des Bezirks Oberbayern überträgt seine Plenarsitzungen. Warum hinken wir in Lengdorf hinterher? MEHR MACHEN STATT MORALKEULE SCHWINGEN Mein Eindruck ist: Man will es womöglich gar nicht. Ich habe die Sorge, dass hier schlichtweg die Angst vor dem direkten Kontakt und der Kritik der Bürger regiert. Was mich insgesamt jedoch wirklich ärgert, ist die in meinen Augen absolut unangebrachte Moralkeule, die in der großen Politik ja oft geschwungen wird (Beispiel „Teilzeit-Lifestyle“, „zu hohe Krankenstände“ usw.) und die ich in Teilen auch hier in Lengdorf wahrnehme. Da wird über „Politikverdrossenheit“ geschimpft und beklagt, dass sich niemand mehr informiert. Es wird sich moralisch über die BürgerInnen echauffiert, anstatt endlich mal selbst an die Arbeit zu gehen und die notwendigen Rahmenbedingungen anzupacken. Denn mal ehrlich: Wir leben im Jahr 2026. Wenn wir wollen, dass sich Menschen für lokale Politik interessieren, müssen wir die Hemmschwelle senken! Warum gibt es keinen QR-Code im Amtsblatt, der direkt zu den Sitzungsprotokollen führt? Wer Informationen hinter komplizierten Menüs versteckt, verhindert aktiv die Teilhabe. Zudem steckt unser Ehrenamt in der Vergangenheit fest. Wir wollen junge Menschen für den Gemeinderat gewinnen, verlangen aber eine Präsenzpflicht wie im letzten Jahrhundert. Ob Dienstreise oder krankes Kind – eine virtuelle Teilnahme an Gemeinderatssitzungen sollte längst Standard sein, um die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf zu fördern. Mein Fazit: Digitalisierung ohne Demokratisierung lässt massiv Potenzial liegen! Wir als LOS-Grüne-SPD wollen das ändern. Wir stehen wirklich für eine bürgernahe Politik, die Glasfaser nutzt, um euch möglichst einfach teilhaben zu lassen. Jetzt seid ihr gefragt! Wie seht ihr das? Würdet ihr einen Live-Stream aus dem Gemeinderat nutzen? Schreibt mir eure Meinung gerne direkt per E-Mail an christin.wirfler@los-gruene-spd.de oder kontakt@los-gruene-spd.de. Autorin: Christin Wirfler Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors/der Autorin.

Allgemein

Weshalb Lengdorf dringend die dritte Liste braucht

Am 8. März geht’s um die Wurst: Wir entscheiden, wer die nächsten sechs Jahre im Gemeinderat für uns die Weichen stellt. Wenn jedoch im Rathaus nur zwei Listen vertreten sind, fallen viele Perspektiven hinten runter. Wir von der LOS-Grüne-SPD sind angetreten, um weiterhin sicherzustellen, dass die gesamte Gemeinschaft eine Stimme hat. Wir vertreten die jungen Familien, die progressiven Köpfe und alle, denen ein modernes, zukunftsorientiertes Lengdorf am Herzen liegt. ​Ein Dorf lebt von der Vielfalt seiner Bewohner – und genau diese Vielfalt brauchen wir auch am Ratstisch. Ohne eine starke dritte Kraft riskieren wir, dass eine Partei mit ihrer absoluten Mehrheit einfach „durchregiert“ und dabei die Bedürfnisse vieler Bürgerinnen und Bürger übersieht oder gar bewusst ignoriert.Daher brauchen wir keine Alleinherrschaft im Rathaus! Und so haben wir bereits vor sechs Jahren das erste Mal frischen Wind reingebracht, indem wir für Entscheidungsfindungen die notwendige Transparenz eingefordert haben. Wir haben gezeigt, dass es Lengdorf guttut, wenn einer genau hinschaut, die Finger in die Wunden legt und auch mal unbequeme Fragen stellt.  WARUM DAS SO WICHTIG IST? Ganz einfach: Wenn nur zwei Parteien im Rat sitzen, hat eine davon fast automatisch die absolute Mehrheit. Und wer die Mehrheit hat, kann im Alleingang „durchregieren“. Da wurde in der Vergangenheit im Gemeinderat oft nicht mehr wirklich über das beste Argument diskutiert, sondern einfach nur noch gemäß Parteizugehörigkeit abgenickt. Und wohin uns die faktische Alleinherrschaft der CSU geführt hat, wissen und spüren wir immer noch alle. Wir wollen verhindern, dass es wieder so weit kommt und dafür sorgen, dass keine Partei allein bestimmen kann. Im Rathaus soll, so wie in der letzten Wahlperiode auch, weiterhin richtig diskutiert und am Ende gemeinsam Lösungen generiert werden. NETZWERKEN – ABER MIT OFFENEM VISIER! Und natürlich ist es hierfür auch wichtig, dass man als BürgermeisterIn gut vernetzt ist. Wer Türen in die Ministerien oder zum Landratsamt öffnen kann, bringt unsere Gemeinde voran – das erkennen wir absolut an. Aber es kommt eben auf das „Wie“ an. Gute Kontakte dürfen nicht dazu führen, dass Dinge nur noch auf „kurzem Dienstweg“ im Hinterzimmer entschieden werden, wo keiner mehr durchblickt. Vernetzung ist super, wenn sie Fördermittel nach Lengdorf holt. Sie wird aber kritisch, wenn daraus womöglich eine Spezl-Wirtschaft wird, bei der irgendwann nur noch entscheidend ist, wen man kennt. Und wer Netzwerke zu Gunsten Lengdorfs nutzt, ist sicherlich als Gemeinderatsmitglied wertvoll. Inwiefern diese Person dazu Bürgermeister sein muss, kann man jedoch durchaus hinterfragen – insbesondere nachdem unser bayerischer Ministerpräsident gerade erst betont hat, wie viel leichter man angeblich als CSU-Bürgermeister Förderungen bekäme. Sollte es in der Tat so sein, ist das ein Armutszeugnis für die CSU und nebst den Lobby- und Korruptionsskandalen der Vergangenheit ein weiteres besorgniserregendes Zeichen! Sollte es nicht so sein, betreibt Herr Dr. Söder offenbar Wählerfang indem er die Bürger und Bürgerinnen dreist anlügt. Egal welches Szenario stimmt, es zeugt von mangelndem Wertekompass der Union und macht sie damit für mich ganz klar nicht zur ersten Wahl. Wir von LOS-Grüne-SPD stehen explizit dafür, dass Netzwerke der ganzen Gemeinde dienen und Entscheidungen trotzdem dort fallen, wo sie hingehören: öffentlich und transparent im Gemeinderat.  DIE ZUKUNFT IM BLICK BEHALTEN Die Landesregierung irrlichtert Nebelkerzen schwenkend durch die Realität. Der von Fastfoodketten gesponserte CSU-Vorsitzende Dr. Markus Söder träumt von einer Utopie in Form von Mini-Atomkraftwerken und der Freie Wähler Chef Huber Aiwanger fällt lieber mit populistischen sowie spalterischem Auftritten auf, anstatt als Wirtschaftsminister die Zukunft Bayerns im Blick zu behalten. Daran können wir an sich leider wenig ändern. Aber wir können hier vor Ort dafür Sorge tragen, dass wir nachhaltige und zukunftsfähige Wege gehen, beispielsweise: * Sonne aufs Dach: Wir haben PV-Anlagen auf unseren Gemeindedächern schon zur letzten Wahl gefordert, als andere noch weggeschaut haben. Schön, dass das jetzt alle toll finden – aber wir sorgen weiterhin dafür, dass das Thema auch nach der Wahl präsent bleibt. Plakat von LOS-SPD im Wahlkampf 2020 * Unser Isental: Das ist unser wertvollstes Gut. Natur- und Hochwasserschutz müssen Hand in Hand gehen, damit unsere Heimat auch für unsere Kinder noch lebenswert bleibt. IHR HABT ES IN DER HAND! Habt keine Angst vor Veränderungen. Habt lieber Sorge davor, dass alles beim Alten bleibt, weil eine Partei allein alles in ihrem Sinne entscheiden darf. Daher gilt am 8. März: Keine absolute Mehrheit für niemanden! Gebt eure Stimme der Liste LOS-Grüne-SPD – für ein faires, nachhaltiges und ehrliches Lengdorf!  Autorin: Christin Wirfler Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors/der Autorin.

Allgemein

Aufstellungsversammlung LOS-Grüne-SPD

Die erweiterte Liste LOS-Grüne-SPD hat am 10.12.2025 ihre Aufstellungsversammlung im Sportheim Lengdorf durchgeführt.Mit der professionellen Unterstützung der Sprecherin der Grünen Erding Lisa Schießer, sowie der neuen Geschäftsführerin der Grünen Erding Julia Denk wurden die sieben Kandidatinnen und Kandidaten, auf der Liste im Wechsel, in Blockwahl einstimmig bestätigt. Nachdem LOS gemeinsam mit der SPD bereits soziale Ziele verfolgte, war für die ökologischen Ausrichtung nun die Integration von Bündnis 90/Die Grünen nur konsequent. Wir freuen uns besonders über die engagierten Neuzugänge. Christin Wirfler (38, Unternehmensberaterin) aus Krinning ist der Überzeugung gefolgt, dass es für eine demokratische Ausgewogenheit und um eine automatische Mehrheit einer Partei zu verhindern eine dritte Kraft in Lengdorf braucht. Nach drei Jahren im Elternbeirat des Kindergartens möchte sie nun die Stellung junger Familien und Mütter in Lengdorf auch im Gemeinderat stärken. Dr. med. univ. Julian Bloch (42, Hausarzt) fühlt sich selbst zwar noch neu in dem Thema, kann sich aber auf langjährige Erfahrung in der Familie stützen. Sein Vater Reinhard Bloch (Mitgründer Tagwerk) war bereits früher einmal als Mitglied der Grünen zusammen mit Dr. Bodo Lampe (SPD) im Gemeinderat. Mit sozialer Kompetenz und grünen Genen unterstützt der Arzt auf dem dritten Platz die Liste. Ebenfalls neu ist Christine Reinhard (67-Kauffrau). Neben unserem gemeinsamen Thema dem Umweltschutz, möchte sie sich besonders für Integration einsetzen. Vielleicht demnächst eine wichtige Aufgabe für die Gemeinde. Evi Kierner (59-Markting & Kommunikation VR Bank) ist nicht nur in Lengdorf verwurzelt und hat ebenfalls elterliche politischer Erfahrung in Lengdorf, sondern steht nun auch wieder auf unserer Liste. Als regelmäßige Spaziergängerin mit Hunden liegt ihr der Ausbau der Spazier- und Radwege besonders am Herzen. Zudem unterstützt sie im Ehrenamt als Schatzmeisterin den Verein Kinder und Jugend Lengdorf e.V..Hans-Peter Ecker (59-IT-System-Engineer) stand schon immer für erneuerbare Energien und ist selbst Photovoltaik Pionier. Er blickt ebenfalls auf eine lange Unterstützung der Gemeinderatswahlen und politische Erfahrung zurück. Er macht seit Jahren Druck die Gemeinde mit PV-Modulen auf den öffentlichen Dächern aufzurüsten. Albrecht Griebl (78-Hauptkonservator a.D.) steht mit seiner Erfahrung und Ruhe ebenfalls nicht zum Ersten Mal in der politische Landschaft. Dabei geht es ihm weniger um die Politik oder Parteien als vielmehr um die Menschen und sein Fachgebiet mit kulturellen Themen. Damit trifft er sicher ein Defizit in Lengdorf. Jens Gloede (56-Technologieunternehmer), aktuell Gemeinderat für LOS, hat bereits als Initiator des KiJu Lengdorf bewiesen, dass er sich für junge Familien einsetzt, damit sie sich das leben in Lengdorf noch leisten können. Als Mitglied im Bau- und Umweltausschuss hat er, für den nach der letzten Wahl reichlich spät zusammengefundenen Arbeitskreis Energie, bereits Zähler von gemeindlichen Liegenschaften smart aufgerüstet, um deren Verbräuche genauer zu erfassen. Das ist ein erster Schritt in Richtung Photovoltaik auf den öffentlichen Dächern. Als Unternehmer wird er einen besonderen Schwerpunkt auf die beste Nutzung des Gemeindevermögens, wie z.B. den Grundbesitz des neuen Gewerbegebietes oder das Glasfasernetz legen. „Wichtig ist, dass die Flächen nicht zur scheinbar schnellen Tilgung von Krediten versilbert werden, sondern die Gemeinde diese, wie auch von Städtetag empfohlen, nur in Erbbaupacht vergibt. Nur so sind regelmäßige Einnahmen zur Tilgung möglich. Außerdem reduziert dies den Schuldenschlüssel, die Gemeinde und nicht Andere profitiert so vom Wertzuwachs und man behält die Kontrolle über die Ansiedlung der Gewerbe. Das verbleibende Vermögen sichert zudem bessere Konditionen bei künftigen Darlehen.“ führt Jens Gloede aus. Nicht zuletzt als Müller möchte er mehr Beachtung auf die Isen und unseren wichtigen Lebensraum das Isental gewinnen. Dabei geht es nicht nur Hochwasser und Starkregenthemen sondern auch um den Schutz der Ökologie. Mit dieser Aufstellung blickt die Liste LOS-Grüne-SPD der Wahl am 8. März 2025 optimistisch entgegen. Sie sieht sich als Gegenentwurf zu den rückwärtsgewandten Regierungsparteien und damit als echte, nichtextreme Alternative. Wählerliste LOS-SPD Bündnis 90 / Die Grünen

LOS-GRÜNE-SPD
Allgemein

Zweite Asylunterkunft in Lengdorf

Lengdorf, April 2025 – Flüchtlingsunterkunft Nach der unsäglichen, ja sarkastischen Planung auch Mittelmeerflüchtlinge in ein gesichertes Überflutungsgebiet zu siedeln hatte die Gemeinde zunächst alternativ ein Areal am Pendlerbahnhof in Thann geplant und sogar schon erschlossen.Diese Variante scheiterte letztlich am Einspruch der leider zu spät informierten Bürger. Man sah hier durch die bereits bestehende Einrichtung eine zu große Konzentration. Dies ist insofern bedauerlich, als auch durch den kommenden S-Bahnanschluss hier eine Infrastruktur gegeben gewesen wäre, all die Notwendigkeiten zu erreichen, die Lengdorf nicht bieten kann. Letztlich sah sich die Gemeinde durch den übermäßigen Druck des Kreises genötigt einen Teil des neu geplanten Gewerbegebietes hierfür einzusetzen.Die Unterkunft soll noch dieses Jahr bis zu 50 Asylsuchenden Platz bieten. Um diesen ambitionierten Zeitplan zu ermöglichen wird das Heim in Containerbausweise durch einen Auftragsbauunternehmer umgesetzt, der dies erfolgreich auch schon in einer Nachbargemeinde bewältigt hat.Sein Vorschlag statt Seecontainer Holzmodule, ähnlich dem neuen Kindergarten, zu verwenden um Heizkosten zu sparen, die Wohnqualität und Wiederverwendbarkeit zu verbessern konnte bei den meisten Gemeinderäten leider nicht punkten.Diese waren der Ansicht, dass Mehrkosten und bessere Lebensqualität für Flüchtlinge den Bürgern nicht zu vermitteln wäre.Ich persönlich bedauere diese Entscheidung sowohl aus ökologischer als auch aus kaufmännischer Sicht (Werterhalt, Abschreibung). Außerdem glaube ich, dass der Bürger durchaus aufgeschlossener ist, als man scheinbar annimmt. Unangenehm stößt dabei aus, dass in der aktuellen Unterkunft in Thann derzeit überwiegend Fehlbeleger wohnen. Also ehemaligen, inzwischen mit Bleiberecht und unter Umständen sogar Arbeit ausgestatteten Flüchtlingen. Eigentlich müsste der Kreis, der uns nun zwingt eine zweite Unterkunft zu bauen, diese in Sozial- oder normale Wohnungen bringen. Doch Land und Kreis versagen leider total beim sozialen Wohnungsbau. Autor: Jens Gloede Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors.

Nach oben scrollen