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Ein starkes Zeichen für Lengdorf – Danke für Euer Vertrauen!

Liebe Lengdorferinnen und Lengdorfer, es liegt nun schon ein wenig zurück, aber der Wahlsonntag ist geschafft und damit haben wir uns, neben Plakate und Bauzäune abbauen sowie Wahlanalyse, zunächst einmal ein paar kleine Ruhepausen gegönnt. Was uns aber in jedem Fall wichtig ist und nicht hinten runterfallen darf, ist allen unseren WählerInnen einen herzlichen Dank auszusprechen! Mit fast 80% hatten wir eine äußerst hohe Wahlbeteiligung, was ein wirklich starkes Zeichen für Demokratie ist und uns daher ganz besonders freut – zeigt es doch auch, dass unseren EinwohnerInnen unser Dorf und unsere Gemeinschaft nicht egal sind. EIN TOLLES ERGEBNIS FÜR UNSERE LISTE Mit 10,4 % haben wir es geschafft auch in den nächsten sechs Jahren mit unserer Stimme im Gemeinderat für Transparenz, Nachhaltigkeit und ein faires Miteinander einzutreten. Wir gratulieren unserem Listenkollegen Julian Bloch ganz herzlich zu seinem Einzug in den Gemeinderat. Er wird unsere gemeinsamen Ideen mit Herzblut vertreten und wichtige Perspektiven einbringen. Zum zweiten Sitz haben uns letztendlich keine 3 Listenkreuze gefehlt. Das ist natürlich ein kleiner Wermutstropfen und dennoch Grund zur Freude. Denn dass Julian und ich (Christin) als Neulinge neben Jens, quasi aus dem Stand heraus, so viele Stimmen bekommen haben, ist ein großer Vertrauensbeweis und für uns ein klarer Auftrag, genau dort weiter zu machen. Denn natürlich werden auch wir übrigen Listenmitglieder nicht plötzlich weg vom Fenster sein – man kann schließlich auch von außen eine Menge bewegen, unabhängig davon, dass wir natürlich in engem Kontakt mit Julian sind. Und wir versprechen euch: Wir werden weiterhin genau hinsehen, was sich in Lengdorf und im Gemeinderat so tut und euch auf dem Laufenden halten! Besonders gefreut hat mich persönlich aber auch das Vertrauen bei uns im Ort: Bei der Wahl an der Urne haben uns fast 19 % gewählt! Das ist ein Wahnsinns-Gefühl und zeigt mir, dass unsere Ideen für ein modernes Lengdorf bei euch angekommen sind. EIN BLICK NACH VORN: GEMEINSAM MEHR ERREICHEN Wenn wir auf unseren neuen Gemeinderat schauen, fällt jedoch auch auf, dass Frauen diesmal – außer unserer ehemaligen Bürgermeisterin Michèle Forstmaier – nicht eben üppig gewählt wurden und damit nahezu gar nicht vertreten sind. 1 von 14 ist für mich keine akzeptable Frauenquote und damit ein weiterer wichtiger Ansporn: Ich möchte in den nächsten Jahren noch mehr Leute, egal ob jung oder alt, Mann oder Frau, dazu motivieren, im Dorf mit anzupacken. Je mehr unterschiedliche Köpfe wir am Ratstisch haben, desto bessere Ideen kommen am Ende für uns alle dabei raus. Jetzt aber erst einmal vielen Dank für eure Unterstützung und euer Vertrauen! Und natürlich gilt wie immer und auch in Zukunft: Wenn ihr Anliegen, Themen, Ideen habt – schreibt es uns gerne an kontakt@los-gruene-spd.de oder auch direkt an Julian oder sonst eines unserer Mitglieder eures Vertrauens. Autorin: Christin Wirfler Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors/der Autorin.

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Renaturierung Isen, Mühlbach, Hochwasser und Konsequenzen

Gewässerqualität Vor langer Zeit beschlossen die Mitgliedsstaaten der EU, die Qualität ihrer Gewässer zu verbessern. Dazu haben sie sich Regeln auferlegt, wie z. B. die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Die zeitlichen Ziele dafür wurden regelmäßig verfehlt, und nun läuft die letzte Frist bis 2027. Um einen „guten ökologischen Zustand“ zu erreichen, sind vor allem folgende Faktoren maßgeblich: MühlenrückbauAktuell geht das Wasserwirtschaftsamt davon aus, dass das erste Ziel automatisch erreicht wird, wenn das zweite umgesetzt wird. Der dritte Faktor wird derzeit vernachlässigt, da er zu komplex erscheint und hier vor allem mit erheblichen Widerständen zu rechnen ist. Die Gegner wären die Landwirtschaft (Sediment- und Düngereinträge), die Kommunen (Kläranlagen) sowie Gewerbegebiete und Staatsstraßen. Die Querbauwerke sind dagegen zu über 90 % ohnehin in öffentlicher Hand. Der Rest entfällt hauptsächlich auf Mühlen in Privatbesitz mit schwacher Lobby, die per Bescheid einfach überzeugt oder gegebenenfalls genötigt werden können. Daher sollen bis 2027 alle Triebwerksbetreiber per Bescheid gezwungen werden, eine Durchgängigkeit nachzuweisen oder herzustellen. Das bedeutet, dass jeder, der sein Wasserrecht behalten möchte, nun eine Fischaufstiegs- und -abstiegshilfe (Fischtreppe) errichten muss. Die Kosten hierfür liegen je nach Größenordnung zwischen 75.000 € und 1 Mio. €. Da diese Anforderungen erheblich und die Auswirkungen eines Rückbaus unklar sind, veranstaltet das WWA Bayern in Lengdorf den Modellversuch FREIFLISEN. Die zwei alten Mühlen am Mühlbach in Lengdorf haben ihre Betriebsrechte verwirkt und sind längst in den Händen von Erben. Da sie aber noch ein eingetragenes Wasserrecht besitzen, müssen sie nun die Herstellung der Durchgängigkeit und gegebenenfalls den Rückbau finanzieren, was Kosten in voraussichtlich mittlerer sechsstelliger Höhe verursacht. Wer das Geld nicht liquide hat, muss seine Immobilien beleihen oder verkaufen. Da kommt ein Angebot des WWA gelegen, vereinfacht ausgedrückt: Wer sein Wasserrecht abgibt, muss nur die geringeren Abbruchkosten zahlen; der Rest der Maßnahme wird vom Freistaat im Rahmen einer Renaturierung getragen. Für die meisten Kleinkraftwerke in Bayern ist dies vermutlich die letzte Rettung vor der kalten Enteignung. Nur nebenbei sei erwähnt, dass der WWF vermutlich aus Marketinggründen mitwirkt. Auch wenn es heißt, er würde mitfinanzieren, so ist der Anteil verschwindend gering und die Anforderungen sind so hoch, dass dies noch nie in Anspruch genommen wurde. Was könnte das für Lengdorf bedeuten?In einem leider nur zufällig gefundenen Fachartikel der „Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall“ (DWA) wird ausgeführt, was das konkret für Lengdorf bedeuten könnte. So würde das alte Ausleitungswehr (für Einheimische: das mit dem Kran) zwischen Furtarn und Reith in eine Rampe umgewandelt. In der Folge wird angenommen, dass der Pegel in Furtarn um bis zu 1,5 Meter absinken könnte. Zitat: „Hierdurch kann es potenziell zu Setzungen und damit Schäden an der anliegenden Bebauung durch sinkende Grundwasserverhältnisse kommen.“ Die Ausleitung der Isen von hier bis zur Mündung des Mehnbachs durch die Gerstmühle würde geschlossen und aufgefüllt werden. Sämtliches Hochwasser müsste dann durch die Schleife am Eschbaum fließen. Auch die Hochwasserentlastung von der Wiesmühle in Richtung Eschbaum würde verschwinden. Da der Mühlbach nun nur noch vom Mehnbach gespeist wird, soll auch dieser so weit wie möglich renaturiert werden. Betoneinfassungen sollen abgebrochen und das Bachbett aufgefüllt werden. Das WWA verfügt über Daten und Software, um Hochwassersituationen zu simulieren. Hier ist bislang jedoch nur HQ100 (hundertjähriges Hochwasser) ohne Zuschlag dokumentiert (HQ extrem wäre noch wichtig). Man geht davon aus, dass es im Gebiet der Mündung des Mehnbachs Bereiche gibt, in denen sich die Hochwassersituation etwas verschlechtert. Zitat: „Im besiedelten Ortskern von Lengdorf sind selbst die überfluteten Gebiete, wenn überhaupt, mit nur minimalen Aufstauhöhen von wenigen Zentimetern beaufschlagt.“ Das sehen die Gemeindeverwaltung und ich kritischer. Auch hier wird der Zuschlag nicht erwähnt, und wenige Zentimeter im Ortskern, Eschbaum, Mühlanger oder Rottanger entscheiden darüber, ob der Keller vollläuft oder nicht. Grundwasser AbsenkungAlle Maßnahmen hätten vermutlich eine Absenkung des unmittelbaren Grundwasserspiegels in den angrenzenden Gebieten zur Folge. Zitat: „Hierdurch kann es potenziell zu Setzungen und damit Schäden an der anliegenden Bebauung durch sinkende Grundwasserverhältnisse kommen„. Das halte ich für eine sehr gravierende Folge, und die Aussage „kaum Bebauung vorhanden“ mag für das WWA in einer gesamtbayerischen Betrachtung stimmen, für uns in Lengdorf sind jedoch ganze Ortsteile davon betroffen. Quelle: Artikel aus Korrespondenz Wasserwirtschaft · 2025 (18) · Nr. 5 Wann kommen die Bagger?Jetzt wird zunächst gemessen: Temperatur und vermutlich auch Grundwasserpegel. Nach meiner Einschätzung sind dafür die Daten von mindestens einem Jahr erforderlich, vermutlich sogar eines längeren Zeitraums. Parallel wird weitergeplant, und genau hier setzt mein Unmut an, obwohl in der Präsentation in Dorfen wiederholt versprochen, sehe ich keine Beteiligung der Betroffenen: Anwohner, Hochwasseropfer, Gemeinde, Mühlen, Fischer usw. Schreibt, fragt nach und mahnt eure Beteiligung an: Wasserwirtschaftsamt MünchenKatharina Wilhelmfreiflisen@wwa-m.bayern.deHeßstraße 128 80797 München Gemeinde LengdorfBürgermeisteramtBischof-Arn-Platz 184435 Lengdorf Auf Wunsch stelle ich den Artikel aus „Korrespondenz Wasserwirtschaft · 2025 (18) · Nr. 5“ zur Verfügung. Autor: Jens Gloede, Gemeinderat – Hammerstattmühle – Engagiert im Hochwasserschutz Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors/der Autorin.

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Lengdorf zukunftssicher machen: Warum Photovoltaik auf unsere Gemeindedächer gehört

Wir fragen uns, so wie viele Bürger auch: Warum nutzen wir eigentlich nicht konsequenter unsere eigenen Gemeindedächer für Sonnenenergie? Und diese Frage ist natürlich mehr als berechtigt. Denn sie zeigt, dass viele von uns über die Zukunft nachdenken – nicht mit Angst, aber mit einer gesunden Portion Realismus. Wir alle spüren schließlich, dass sich die Zeiten ändern. Die Energiekosten sind unberechenbar geworden und die Fragen rund um den Klimawandel betreffen früher oder später auch unsere Heimat. Und wenn wir mal ehrlich sind – eigentlich bereits heute schon. Wir sind überzeugt: Wir müssen Lengdorf so aufstellen, dass wir auch in 10 oder 20 Jahren noch handlungsfähig sind. PV-Anlagen auf unseren öffentlichen Gebäuden sind dafür der logische Schritt – sowohl aus Verantwortung als auch aus wirtschaftlicher Vernunft heraus. UNSERE ARGUMENTE FÜR MEHR PV: WO ES SOFORT SINN MACHT: DER REALITÄTS-CHECK Nehmen wir unsere Kläranlage: Ein technisches Herzstück, das rund um die Uhr enorme Mengen Strom frisst. Hier auf Eigenstrom zu setzen, ist die beste Versicherung gegen steigende Abwassergebühren. Oder unsere Schul-Turnhalle: Dank moderner Speicherlösungen könnten wir dort das Sonnenlicht des Tages auch am späten Abend nutzen, wenn unsere Vereine trainieren oder das Gebäude für den nächsten Tag vorbereitet wird. Das ist effiziente Energienutzung par excellence. UNSER ZIEL FÜR DEN GEMEINDERAT Wir wollen weg von Einzellösungen und hin zu einem klaren Fahrplan. Daran ist auch nichts Ideologisches – vielmehr sehr viel Logisches! Denn uns geht es darum, dass wir in Lengdorf die Zügel selbst in der Hand behalten. Wir sorgen also dafür, dass unser Dorf auch morgen noch bezahlbar und lebenswert bleibt. Für uns – und für die, die nach uns kommen. Wie seht ihr das? Was ist euch bei diesem Thema wichtig? Schreibt es mir gerne an christin.wirfler@los-gruene-spd.de oder kontakt@los-gruene-spd.de. Autorin: Christin Wirfler Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors/der Autorin.

Gewerbegebiet Isental II
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Supermarkt und Gewerbegebiet

Lengdorf 26.02.2026 – erste Sitzung des Bauausschusses Seit langer, wenn nicht sogar zum ersten Mal in dieser Periode tagte am 26. Februar der Bauausschuss im Feuerwehrsaal. Neben den Ausschussmitgliedern waren weitere Gemeinderatsmitglieder gekommen, um über die Gestaltung des neuen Gewerbegebietes Isental II zu diskutieren. Obwohl die Sitzungen öffentlich sind, hat sich sonst leider kein Besucher an diesem sonnigen Nachmittag eingefunden.Zur Verstärkung hatte das Rathausteam eine Vertreterin des Planungsbüros (WipflerPlan) sowie vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München mitgebracht, die den Räten und der Verwaltung Fragen beantworteten und Anforderungen mitnahmen. Das Verwaltungsziel ist ein auslegungsfähiger Bebauungsplan zur Bürgerbeteiligung sowie als Basis für die weitere Planung.Diese Sitzung ist sinnvoll und war notwendig geworden, als bei der ersten Vorstellung im Dezember einige Räte an den umfangreichen Vorschriften zweifelten und das Papier in der Fassung nicht uneingeschränkt genehmigen wollten. Damals wurden nur Grundlegende Punkte beschlossen, damit Planungen wir Tektur und Entwässerung fortgesetzt werden konnten.Jetzt ging es um Details wie z.B.:– Fassaden- und Dachgestaltung– Parkflächen– Bodenversiegelung, Versickerungsmöglichkeit– Verkehrsführung, Bushalt, Wege– Klimaschutz, Begrünung– Werbeanlagen Keine BetriebsleiterwohnungenHeftig diskutiert wurde die Ausweisung von Betriebsleiterwohnungen. Dies würde bedeuten das der Nutzer eines Grundstückes bis zur Hälfte der Fläche zu Wohnzwecken (Haus, Einliegerwohnungen) umnutzen könnte.Wir glauben: während eine solche Art der Nutzung in der Landwirtschaft die Norm und früher auch mal bei Handwerksbetrieben zu finden war, dass die Lage zwischen großer Kreisstraße und wenige Meter zur Autobahn dagegen sinnvoll für reine Gewerbebetriebe auch mit 24/7 Logistik sinnvoll ist. Fläche an Nutzungen zu verlieren, die keine Aussicht auf Erträgen aus Steuer- und Abgaben versprechen können wir uns nicht leisten. Außerdem sind weitere Mischgebiete möglich und diverse entsprechend geeignete Immobilien sind derzeit ungenutzt. WendehammerInteressant war auch die Intensivität der Diskussion um die Gestaltung des Wendehammers am südlichen Ende. Dieser ist so ausgestaltet, dass sogar große LKW-Züge dort wenden können. So sollte der Wendehammer erkennbar, aber trotzdem befahrbar sein. Bei Rasensteine (Versickerung) befürchtet man, dass diese eingedrückt werden könnten.Unser Standpunkt: wenn man den Wendehammers nicht als echte grüne Insel ausbilden sondern befahren möchte, dann setzen wir das Geld besser an anderer Stelle ein und malen nur einen Kreis auf den Teer. Wassermanagement, RegenDieser Punkt erscheint uns sehr relevant und wird derzeit noch von den Wasserrechtlichen Behörden geprüft. Nur Sickerbecken zwischen Gebiet und Straße erscheinen uns aus der Erfahrung inzwischen als zu wenig. Hier muss mehr passieren um Grundwasser, Kanal und die Isen zu schützen.Wir wollen, dass die Sickerbecken z.B. als Mulden‑Rigolen (Sammelmulden zur Reinigung mit unterirdischem Auffang) mit Drosselabfluss ausgebildet werden. Außerdem soll jedes Grundstück ausreichend Fläche zur Versickerung nachweisen und Überschüssiges Wasser über Zisternen als Puffer abführen. Dächer, FassadenStatt die gradgenaue Dachneigung und Farbe vorzuschreiben, sind wir dafür bevorzugt Dächer zu genehmigen, die eine PV-Nutzung begünstigen, gleiches gilt für Fassaden. BegrünungHitzeschutz und Klimaverbessrung sind heute ein zunehmend wichtiger Punkt. So sollen zahlreiche Vorgaben die Begrünung, Durchlüftung sowie die Tierschutz einfordern.Wir denken, dass statt zu einengender Einzelvorschriften größere Zielvorgaben sinnvoll wären. Also z.B. statt Bodenbelege einzeln zu bestimmen, lieber berechenbare Ziele zur Versicherung oder statt Einzelbäume eher Flächen der Baumkronenüberdeckung (ja, das ist planbar) vorgeben. ParzellengrößeUneins war man sich auch bei der Größe der Parzellen, die laut Plan 3.000 qm nicht unterschreiten sollten. Persönlich denke ich, dass Diskussionen über Zusammenlegung oder Teilung noch verfrüht sind, aber die Zielrichtung der angestrebten Gewerbegrößen eher größere Grundstücke erfordert. Wir sollten uns bemühen für kleine Betriebe ungenutzte Anwesen in Lengdorf zugänglich zu machen. Große Frage: Was kommt?Auf intensives Drängen der Räte hat die Verwaltung nun eine Liste der aktuellen Anfragen rausgerückt. Aufgeführt waren Flächenwunsch sowie das abstrakte Gewerk wie Lebensmitteleinzelhandel, Garagen, Lagervermietung, Stromtankstelle, usw.,Insbesondere für den Lebensmitteleinzelhandel wurde aus rechtlichen Gründen bereits eine Parzelle gesondert ausgewiesen, ebenso wie für das dortige Asylbewerberheim. Der „Supermarkt“ erhält gut zweieinhalb Parzellen bei einer maximalen Verkaufsfläche von 1.200 qm, davon maximal 70 qm für ein Backshop mit Café. Der Rat sprach sich jedoch gegen eine angeschlossenen Getränkemarkt aus. Wir würden auch gegenüber passiven Gewerben, die z.B. nur lagern, aktive Gewerbe bevorzugen, die wirkliche Arbeitsplätze schaffen. Grund verkaufen, oder …Nicht Thema des Bauausschusses, aber dann des neu 2026 neu gewählten Gemeinderates wird Art der Verwertung dieser Fläche sein. Während die aktuelle Verwaltung die Flächen einfach nur verkaufen möchte, glauben wir, das eine erbbaurechtliche Lösung der Gemeinde mehr Vorteile bieten und sich sogar wirtschaftlicher rechnen würde:– mehr Kontrolle über Gewerbe– laufende Einnahmen– keine fremden Spekulationsgewinnler– selbst vom Wertzuwachs profitieren– geringere Belastung => Gewerbe schneller in der Gewinnzone– Pachterträge decken Zins & Tilgung– Grundvermögen verbessert die Kreditwürdigkeit– kann den Schuldschlüssel positiv beeinflussen– Maßnahmen im Gebiet sind möglich und einfacher– mehr Einfluss auf Immisions- und Umweltschutz– Kredite umschulden, statt nur teilweise tilgen (Tropfen …)– die Sonderfläche der Unterkunft der Asylsuchenden bleibt eh Das nächste große Ziel ist ein auslegbarer Plan (öffentlich) und die Möglichkeit für alle Stellung zunehmen. Autor: Jens Gloede, Gemeinderat – Bauausschuss Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors/der Autorin.

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Ausverkauf der Heimat? Warum Lengdorf beim Industriegebiet mehr Weitblick braucht

In Lengdorf stehen die Zeichen auf Veränderung: Ein neues Industriegebiet soll entstehen. Doch bei diesem Thema zeichnet sich im Gemeinderat gerade ein politisches Schauspiel ab, das an kurzsichtige Haushaltsflickerei erinnert. Das geplante Vorgehen von CSU/Bürgerblock und Freien Wählern? Unser wertvolles Gemeindeeigentum für kurzfristige Effekte zu verscherbeln. DAS LENGDORFER TAFELSILBER UNTER DEM HAMMER Die Pläne für das Industriegebiet schreiten voran. Doch anstatt als Gemeinde klug zu agieren und überhaupt in Betracht zu ziehen nachhaltige Möglichkeiten wie das Erbbaurecht (Erbpacht) zu nutzen, kennen die etablierten Kräfte in Lengdorf nur eine Richtung: den Verkauf. Aber warum eigentlich? Einmalige Verkaufserlöse mögen den aktuellen Haushalt kurzzeitig ein wenig entspannen, aber sie sind ökonomisch gesehen bestenfalls ein Nullsummenspiel auf Kosten der Zukunft. DIE NACKTEN ZAHLEN: VERKAUF VS. ERBPACHT Man muss kein Betriebswirt sein, um die Rechnung zu verstehen, aber man muss den Mut haben, sie aufzumachen. Dann kann man auch nachvollziehen, weshalb der Verkauf ein klassischer Anfängerfehler mit Folgen wäre und zwar aus folgenden Gründen: KOMPETENZ-VAKUUM IM LENGDORFER GEMEINDERAT? Aktuell scheint unser Gemeinderatsmitglied Jens Gloede der Einzige im Gremium zu sein, der diesen entscheidenden Unterschied zwischen einmaliger Liquidität und langfristiger Substanzsicherung nicht nur versteht, sondern auch konsequent vertritt. Während die anderen das Erbe unserer Gemeinde für einen schnellen, optischen Erfolg im Haushalt opfern wollen, bringen wir die notwendige Wirtschaftskompetenz ein, die eine moderne Gemeinde braucht, um verschiedene Optionen sinnvoll zu betrachten. Wirtschaftspolitik in Lengdorf darf sich nicht im Ausstellen von Quittungen erschöpfen. Wir müssen vielmehr wie strategische Investoren denken, nicht wie Notverkäufer. CSU/Bürgerblock und Freie Wähler agieren jedoch eher wie ein Hausbesitzer, der im Oktober seine Heizung verkauft, um einmalig schick essen zu gehen. Das schmeckt für einen Abend gut, aber der Winter in Lengdorf wird danach verdammt kalt. UNSERE FORDERUNG: NACHHALTIGE WIRTSCHAFTSPOLITIK FÜR LENGDORF Industrieansiedlung? Ja, aber zu unseren Bedingungen und auf unserem Grund! Wir brauchen keine Einmal-Einnahmen, die im nächsten Haushalt versickern, sondern eine Strategie, die uns auch in der Zukunft noch Handlungsspielraum lässt. Und man kann ja durchaus auch gmeinsam über hybride Modelle diskutieren, die womöglich die Vorteile beider Modelle vereinen. Ein Totalausverkauf wäre jedoch eine Politik des klassischen „Löcherstopfens“, die wir nicht vertreten können. Wir von LOS-Grüne-SPD haben den notwendigen Sachverstand und den unternehmerischen Weitblick. Es wird Zeit, dass dieser im Gemeinderat endlich Gehör findet, damit wir gemeinsam unterschiedliche Optionen auch differenziert betrachten und wirtschaftlich sinnvolle sowie zukunftsfähige Lösungen finden können. Wie seht ihr das? Was ist euch bei diesem Thema wichtig? Schreibt es mir gerne an christin.wirfler@los-gruene-spd.de oder kontakt@los-gruene-spd.de. Autorin: Christin Wirfler Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors/der Autorin.

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Jugendarbeit in Lengdorf: Warum unsere Jugend mehr verdient!

In Lengdorf scheint die Welt für den Nachwuchs auf den ersten Blick noch in Ordnung zu sein. Wer im Grundschulalter ist, findet tolle Freizeitangebote – ob beim Kinderturnen oder beim Tanzen. Und eines wollen wir hier ganz klar sagen: Ein riesiges Dankeschön an alle Ehrenamtlichen in unseren Vereinen! Was ihr Woche für Woche leistet, um unsere Kinder zu bewegen und zu begeistern, ist das Rückgrat unserer Dorfgemeinschaft. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wäre das Leben in Lengdorf um ein Vielfaches ärmer. Doch wir müssen auch ehrlich sein: Sobald unsere Kinder dem Grundschulalter entwachsen, lässt die Gemeinde sie dann doch eher im Stich. Kaum werden aus Kindern Teenager, endet das offizielle Interesse der Gemeindepolitik schlagartig. DER KINDER- UND JUGENDVEREIN (KIJU) ALS TRAGENDE SÄULE Dass es in Lengdorf überhaupt eine moderne Anmeldemöglichkeit für das Ferienprogramm, Kinderkino, Kürbisschnitzen oder Kochkurse (und noch vieles mehr) gibt, ist kein Verdienst der Rathaus-Politik. Es ist das Ergebnis harter Arbeit des Kinder- und Jugendvereins Lengdorf e.V. (KiJu). Wir erinnern uns: Unser Gemeinderatsmitglied Jens Gloede wollte diesen Verein ursprünglich unter der Trägerschaft der Gemeinde gründen, um eine professionelle und stabile Basis für die lokale Jugendarbeit zu schaffen. Die Reaktion der anderen Parteien damals? Ablehnung – kostet im Zweifel ja was. Man wollte die Verantwortung schlicht nicht übernehmen. Er hat es, zusammen mit anderen Gleichgesinnten, dann trotzdem gemacht – privat und ehrenamtlich. MARODE FREIZEITFLÄCHEN: SKATERPARK UND UNGENUTZTE FLÄCHE Wenn wir durch unseren Ort gehen, bekommen wir eine erste Idee davon, wo es hakt: Wir haben es satt, dass Jugendliche an öffentlichen Plätzen oft nur als „Störfaktor“ wahrgenommen werden, während wir ihnen keine einzige echte Alternative bieten. Es kann doch nicht sein, dass sich die jungen Leute im Getränkemarkt eine Limo kaufen (sofern geöffnet) und dann am Hartplatz „rumhängen“ müssen. Lengdorf braucht keinen Verwaltungsschlaf, sondern einen echten, attraktiven Jugendtreff! DIE JUGENDWAHL 2026: WIR HÖREN ZU, WO ANDERE WEGSCHAUEN Gerade jetzt findet in Bayern die Jugendwahl statt. Hier haben die jungen Leute endlich die Chance, ihre Meinung zu sagen – und wir schauen ganz genau hin! Die Abfragen und Ergebnisse der Wahl sind für uns kein „nettes Projekt“, sondern ein klarer politischer Arbeitsauftrag. Wir werden die Ergebnisse dieser Wahl nutzen, um im Gemeinderat unbequeme Fragen zu stellen. Wir werden nachhaken, wo die Bedürfnisse der Jugend ignoriert werden und sicherstellen, dass ihre Stimmen Gehör finden. UNSERE IDEEN FÜR EINE STARKE JUGENDPOLITIK Wir haben keine Lust mehr auf Sonntagsreden über die „Zukunft des Dorfes“, wenn wir für diese Zukunft kein Geld und keine Zeit in die Hand nehmen wollen. Dafür setzen wir uns ein: Unsere Jugend ist das Herz unseres Dorfes von heute. Wir werden nicht lockerlassen, bis sie den Platz in Lengdorf bekommt, den sie verdient! Jetzt seid ihr gefragt! Welche Ideen habt ihr – was braucht es speziell für die Jugend in Lengdorf? Schreibt mir eure Meinung gerne direkt per E-Mail an christin.wirfler@los-gruene-spd.de oder kontakt@los-gruene-spd.de. Autorin: Christin Wirfler Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors/der Autorin.

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Zwischen Brezen-Duft und echter Demokratie: Warum uns mehr verbindet, als wir oft glauben (und was meine 5-jährige Tochter daraus gelernt hat)

Es gibt diese Vormittage, die manchmal anders verlaufen als man denkt. Gestern war so einer. Unser Informationsstand vor der Bäckerei brotwuid war eigentlich als klassischer Termin geplant, um über unsere Ziele zu informieren. Doch was als politischer Austausch begann, entwickelte sich zu etwas viel Wertvollerem: zu einer echten Begegnung. WENN AUS „GEGENÜBER“ EIN „MITEINANDER“ WIRD In Zeiten, in denen der gesellschaftliche Ton oftmals immer rauer wird und man sich manchmal fragt, ob wir die Fähigkeit zum echten Zuhören langsam in Gänze verlieren, war dieser Stand ein wundervoller Gegenbeweis. Natürlich hatten wir auch tolle Gespräche mit Befürwortern, die sich bedankten für unser Engagement sowie mit interessierten Menschen, mit denen wir über konkrete Inhalte sprechen konnten und was uns von den anderen Listen abhebt. Am Ende des Tages waren es jedoch besonders die teilweise tiefgehenden Gespräche mit politisch Andersdenkenden – ganz explizit auch mit einem eingefleischten CSU-Wähler – die mich wirklich positiv gestimmt und motiviert haben diesen Weg weiter zu gehen. Es war spürbar: Wir sind als Demokraten und Demokratinnen gar nicht immer so weit voneinander weg, wie es in den Schlagzeilen scheint. Am Ende des Tages bewegen uns oft auch dieselben Themen. Wir wollen ein lebenswertes Zuhause für unsere Familien, eine starke Gemeinschaft und eine Zukunft, auf die wir uns freuen können. Im Detail kann man selbstverständlich unterschiedlicher Meinung zu potenziellen Lösungsansätzen sein. Wenn wir uns deswegen aber nicht gegenseitig in Schubladen stecken, sondern weiter wertschätzend diskutieren, wird plötzlich aus einem „Wenn ich dir sage, wen ich seit 30 Jahren wähle, redest du mit mir eh nicht mehr.“ ein „Danke für das tolle Gespräch und dass ihr euch engagiert.“ Das war für mich ein kraftvolles Signal gegen die Angst vor der Spaltung – ein Beweis, dass der Brückenschlag gelingt, wenn man sich auf Augenhöhe begegnet! Wir werden noch lange nicht dieselben Parteien wählen, das ist ja auch nicht das primäre Ziel. Und dennoch sind wir uns im gegenseitigen Verstehen sehr viel nähergekommen und hätten bei genügend Zeit noch sehr interessante Perspektiven austauschen können. Genau das wünsche ich mir auch für den Lengdorfer Gemeinderat! EHRENAMT UND FAMILIENALLTAG: DEMOKRATIE ZUM ANFASSEN Dass dieser Vormittag so besonders war, lag aber auch an meiner ganz persönlichen Begleitung: Meine fünfjährige Tochter war mit dabei. Wie so oft im Leben einer Mutter, die sich ehrenamtlich engagieren möchte, gehören Familie und Herzensprojekte einfach zusammen. Sie wollte unbedingt dabei sein, und so wurde der Infostand kurzerhand zum generationenübergreifenden Erlebnis. Ich fand es wieder einmal beeindruckend zu sehen, wie unvoreingenommen Kinder die Welt der Großen betrachten. Sie hat an diesem Vormittag instinktiv verstanden, worum es im Kern geht: dass man auf Menschen zugehen und sich einbringen muss, wenn man etwas bewegen will. Ihr Satz – „Mama, wenn ich groß bin, will ich auch gewählt werden können“ – war für mich ein Zeichen dafür, dass sie (mit dem Verständnis einer Fünfjährigen) Demokratie, auch dank unserer Arbeit und Vorbildfunktion, verinnerlicht und sieht, dass man die Zukunft nun einmal nicht einfach nur „den anderen“ überlassen darf. MEIN FAZIT: DRANBLEIBEN LOHNT SICH Dieser Vormittag hat mir gezeigt, dass das Fundament unserer Demokratie stabil ist, solange wir im Gespräch bleiben. Es ist nicht immer leicht, Beruf, Ehrenamt und Familie unter einen Hut zu bringen, aber Momente wie diese zeigen mir: Es lohnt sich! Für uns, für unsere geführten sowie noch anstehenden Gespräche und vor allem für die nächste Generation, die heute schon lernt, dass Mitgestaltung auch Spaß macht. Lasst uns diesen Geist des Miteinanders beibehalten. Ich freue mich schon auf das nächste Mal am 28.2. (ab 7:00 Uhr) vorm Menzinger und am 4.3. im Campo Sportivo (ab 19:00 Uhr)! Autorin: Christin Wirfler Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors/der Autorin.

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Glasfaser allein ist zu wenig: Warum uns schnelles Internet ohne Mut zur Transparenz noch nicht genug sein sollte

Gerade jetzt in der Wahlkampfzeit höre ich immer wieder von den Lokalpolitikern hier in Lengdorf, wie erfolgreich wir hinsichtlich des Themas Digitalisierung vorangehen. Stolz wird darauf verwiesen, dass die letzten Jahre im Gemeindegebiet einige Kilometer Glasfaser in der Erde versenkt wurden. Doch wenn ich mir anschaue, wie wir dieses Werkzeug tatsächlich nutzen, bin ich eher enttäuscht. Für mich ist Digitalisierung in der Gemeinde kein reines Tiefbauprojekt. Es ist ein Gestaltungsauftrag für echte Bürgerbeteiligung. Aber genau davor scheint man in unserem Rathaus und im Gemeinderat Lengdorf scheinbar noch eher Angst zu haben. Wir legen zwar Kabel in den Keller, aber wir schalten den Mut zur Transparenz in den Köpfen einfach auf „Offline“. Damit erliegen wir einer klassischen Infrastruktur-Lüge! Denn was bringt uns die schnellste Datenautobahn, wenn wir am Ende der Leitung dieselben Strukturen und Prozesse vorfinden wie vor 30 Jahren? VERPASSTE CHANCEN Ich frage mich zum Beispiel: Warum nutzen wir die Technik nicht endlich, um unsere Gemeinderatssitzungen virtuell zu übertragen? Es ist gesetzlich möglich und technisch ein Kinderspiel. Selbst die moderneren Ansätze für hybride Sitzungsmodelle wurden dank einer Änderung der Gemeindeordnung in Bayern bereits 2021 möglich. Andere Kommunen im Landkreis machen es uns doch sogar vor. Der Kreistag Pfaffenhofen a.d.Ilm streamt seine Sitzungen, einige Städte wie zum Beispiel Augsburg und München sind dabei, und selbst das Sozialparlament des Bezirks Oberbayern überträgt seine Plenarsitzungen. Warum hinken wir in Lengdorf hinterher? MEHR MACHEN STATT MORALKEULE SCHWINGEN Mein Eindruck ist: Man will es womöglich gar nicht. Ich habe die Sorge, dass hier schlichtweg die Angst vor dem direkten Kontakt und der Kritik der Bürger regiert. Was mich insgesamt jedoch wirklich ärgert, ist die in meinen Augen absolut unangebrachte Moralkeule, die in der großen Politik ja oft geschwungen wird (Beispiel „Teilzeit-Lifestyle“, „zu hohe Krankenstände“ usw.) und die ich in Teilen auch hier in Lengdorf wahrnehme. Da wird über „Politikverdrossenheit“ geschimpft und beklagt, dass sich niemand mehr informiert. Es wird sich moralisch über die BürgerInnen echauffiert, anstatt endlich mal selbst an die Arbeit zu gehen und die notwendigen Rahmenbedingungen anzupacken. Denn mal ehrlich: Wir leben im Jahr 2026. Wenn wir wollen, dass sich Menschen für lokale Politik interessieren, müssen wir die Hemmschwelle senken! Warum gibt es keinen QR-Code im Amtsblatt, der direkt zu den Sitzungsprotokollen führt? Wer Informationen hinter komplizierten Menüs versteckt, verhindert aktiv die Teilhabe. Zudem steckt unser Ehrenamt in der Vergangenheit fest. Wir wollen junge Menschen für den Gemeinderat gewinnen, verlangen aber eine Präsenzpflicht wie im letzten Jahrhundert. Ob Dienstreise oder krankes Kind – eine virtuelle Teilnahme an Gemeinderatssitzungen sollte längst Standard sein, um die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf zu fördern. Mein Fazit: Digitalisierung ohne Demokratisierung lässt massiv Potenzial liegen! Wir als LOS-Grüne-SPD wollen das ändern. Wir stehen wirklich für eine bürgernahe Politik, die Glasfaser nutzt, um euch möglichst einfach teilhaben zu lassen. Jetzt seid ihr gefragt! Wie seht ihr das? Würdet ihr einen Live-Stream aus dem Gemeinderat nutzen? Schreibt mir eure Meinung gerne direkt per E-Mail an christin.wirfler@los-gruene-spd.de oder kontakt@los-gruene-spd.de. Autorin: Christin Wirfler Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors/der Autorin.

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Weshalb Lengdorf dringend die dritte Liste braucht

Am 8. März geht’s um die Wurst: Wir entscheiden, wer die nächsten sechs Jahre im Gemeinderat für uns die Weichen stellt. Wenn jedoch im Rathaus nur zwei Listen vertreten sind, fallen viele Perspektiven hinten runter. Wir von der LOS-Grüne-SPD sind angetreten, um weiterhin sicherzustellen, dass die gesamte Gemeinschaft eine Stimme hat. Wir vertreten die jungen Familien, die progressiven Köpfe und alle, denen ein modernes, zukunftsorientiertes Lengdorf am Herzen liegt. ​Ein Dorf lebt von der Vielfalt seiner Bewohner – und genau diese Vielfalt brauchen wir auch am Ratstisch. Ohne eine starke dritte Kraft riskieren wir, dass eine Partei mit ihrer absoluten Mehrheit einfach „durchregiert“ und dabei die Bedürfnisse vieler Bürgerinnen und Bürger übersieht oder gar bewusst ignoriert.Daher brauchen wir keine Alleinherrschaft im Rathaus! Und so haben wir bereits vor sechs Jahren das erste Mal frischen Wind reingebracht, indem wir für Entscheidungsfindungen die notwendige Transparenz eingefordert haben. Wir haben gezeigt, dass es Lengdorf guttut, wenn einer genau hinschaut, die Finger in die Wunden legt und auch mal unbequeme Fragen stellt.  WARUM DAS SO WICHTIG IST? Ganz einfach: Wenn nur zwei Parteien im Rat sitzen, hat eine davon fast automatisch die absolute Mehrheit. Und wer die Mehrheit hat, kann im Alleingang „durchregieren“. Da wurde in der Vergangenheit im Gemeinderat oft nicht mehr wirklich über das beste Argument diskutiert, sondern einfach nur noch gemäß Parteizugehörigkeit abgenickt. Und wohin uns die faktische Alleinherrschaft der CSU geführt hat, wissen und spüren wir immer noch alle. Wir wollen verhindern, dass es wieder so weit kommt und dafür sorgen, dass keine Partei allein bestimmen kann. Im Rathaus soll, so wie in der letzten Wahlperiode auch, weiterhin richtig diskutiert und am Ende gemeinsam Lösungen generiert werden. NETZWERKEN – ABER MIT OFFENEM VISIER! Und natürlich ist es hierfür auch wichtig, dass man als BürgermeisterIn gut vernetzt ist. Wer Türen in die Ministerien oder zum Landratsamt öffnen kann, bringt unsere Gemeinde voran – das erkennen wir absolut an. Aber es kommt eben auf das „Wie“ an. Gute Kontakte dürfen nicht dazu führen, dass Dinge nur noch auf „kurzem Dienstweg“ im Hinterzimmer entschieden werden, wo keiner mehr durchblickt. Vernetzung ist super, wenn sie Fördermittel nach Lengdorf holt. Sie wird aber kritisch, wenn daraus womöglich eine Spezl-Wirtschaft wird, bei der irgendwann nur noch entscheidend ist, wen man kennt. Und wer Netzwerke zu Gunsten Lengdorfs nutzt, ist sicherlich als Gemeinderatsmitglied wertvoll. Inwiefern diese Person dazu Bürgermeister sein muss, kann man jedoch durchaus hinterfragen – insbesondere nachdem unser bayerischer Ministerpräsident gerade erst betont hat, wie viel leichter man angeblich als CSU-Bürgermeister Förderungen bekäme. Sollte es in der Tat so sein, ist das ein Armutszeugnis für die CSU und nebst den Lobby- und Korruptionsskandalen der Vergangenheit ein weiteres besorgniserregendes Zeichen! Sollte es nicht so sein, betreibt Herr Dr. Söder offenbar Wählerfang indem er die Bürger und Bürgerinnen dreist anlügt. Egal welches Szenario stimmt, es zeugt von mangelndem Wertekompass der Union und macht sie damit für mich ganz klar nicht zur ersten Wahl. Wir von LOS-Grüne-SPD stehen explizit dafür, dass Netzwerke der ganzen Gemeinde dienen und Entscheidungen trotzdem dort fallen, wo sie hingehören: öffentlich und transparent im Gemeinderat.  DIE ZUKUNFT IM BLICK BEHALTEN Die Landesregierung irrlichtert Nebelkerzen schwenkend durch die Realität. Der von Fastfoodketten gesponserte CSU-Vorsitzende Dr. Markus Söder träumt von einer Utopie in Form von Mini-Atomkraftwerken und der Freie Wähler Chef Huber Aiwanger fällt lieber mit populistischen sowie spalterischem Auftritten auf, anstatt als Wirtschaftsminister die Zukunft Bayerns im Blick zu behalten. Daran können wir an sich leider wenig ändern. Aber wir können hier vor Ort dafür Sorge tragen, dass wir nachhaltige und zukunftsfähige Wege gehen, beispielsweise: * Sonne aufs Dach: Wir haben PV-Anlagen auf unseren Gemeindedächern schon zur letzten Wahl gefordert, als andere noch weggeschaut haben. Schön, dass das jetzt alle toll finden – aber wir sorgen weiterhin dafür, dass das Thema auch nach der Wahl präsent bleibt. Plakat von LOS-SPD im Wahlkampf 2020 * Unser Isental: Das ist unser wertvollstes Gut. Natur- und Hochwasserschutz müssen Hand in Hand gehen, damit unsere Heimat auch für unsere Kinder noch lebenswert bleibt. IHR HABT ES IN DER HAND! Habt keine Angst vor Veränderungen. Habt lieber Sorge davor, dass alles beim Alten bleibt, weil eine Partei allein alles in ihrem Sinne entscheiden darf. Daher gilt am 8. März: Keine absolute Mehrheit für niemanden! Gebt eure Stimme der Liste LOS-Grüne-SPD – für ein faires, nachhaltiges und ehrliches Lengdorf!  Autorin: Christin Wirfler Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors/der Autorin.

Allgemein

Plakataktion LOS-GRÜNE-SPD

Mehr mutige Investitionen, weniger Spardiktat Man darf Investitionen wie in das neue Gewerbegebiet oder das Breitbandnetz (Glasfaser) nicht einfach sofort wieder verkaufen, sondern muß versuchen sich dadurch dauerhafte Erlösquellen zu sichern. Also Erbbaurecht statt Verkauf bei Grundstücken und Mieterträge aus der Glasfaser für Zins und Tilgung. Mehr Wege für Menschen und Räder Wir wollen, dass der Landkreis entlang seiner Straßen weitere Ortsteile per Radweg anbindet. Außerdem wollen wir Spazierwege z.B. entlang der Isen und dem Moosgraben schaffen. Mehr Sonne, weniger Kosten Bereits zur letzten Wahl 2020 haben wir gefordert, mehr Photovoltaik auf den Dächern der Gemeinde zu installieren. Inzwischen sind die Kosten derart gesunken, dass es keine Ausreden mehr gibt, zumal der Kostensenkungseffekt und die Amortisation z.B. bei der Kläranlage fast unmittelbar eintritt. Mehr Demokratie, weniger Monopole Bei nur zwei Parteien ist das Ergebnis automatisch die absolute Mehrheit für nur Einen. Das Ergebnis kann man z.B. aktuell in den USA beobachtet.Auch deshalb sind wir als dritte Partei so wichtig für den demokratischen Prozess: damit eine Diskussion und Auseinandersetzung mit allen Aspekten notwendig wird und nicht nur Einer bestimmt, was er will. Mehr Lärmschutz, weniger Belastung Immer noch Dauerbrenner A94, aber auch 3. Startbahn MUC und Bahnausbau ABS38 umzingeln Lengdorf mit Lärm. Auch wenn der öffentliche Widerstand etwas erlahmt ist, der Landrat meint nichts versprochen zu haben und die Landespolitiker nicht einmal mehr Sprüche zu bieten haben, bleibt das Thema aktuell. Wir wollen auf allen Ebenen und bei jedem Thema dran bleiben und weiter treiben: Lückenschluss des Lärmschutzes, echter Flüsterasphalt auf ganzer Strecke und gleich menschenverträgliche Planung bei der Bahn. Mehr zum Leben, weniger Gebühren Die Eltern gehen mit ihren Kindern in Vorleistung für unser soziales System. Sie auch noch mit automatisch steigenden Gebühren für Krippe, Kindergarten und Schulbetreuung zu belasten ist ein grobes, gesellschaftliches Missverständnis.Außerdem brauchen wir mehr familien- und sozialgerechten Wohnraum im Ort.Unsere Verantwortung für die Jugend endet nicht mit der Grund- und Mittelschule: wir brauchen Orte für die Jugend in Lengdorf. mehr dazu …

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