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Plakataktion LOS-GRÜNE-SPD

Mehr mutige Investitionen, weniger Spardiktat Man darf Investitionen wie in das neue Gewerbegebiet oder das Breitbandnetz (Glasfaser) nicht einfach sofort wieder verkaufen, sondern muß versuchen sich dadurch dauerhafte Erlösquellen zu sichern. Also Erbbaurecht statt Verkauf bei Grundstücken und Mieterträge aus der Glasfaser für Zins und Tilgung. Mehr Wege für Menschen und Räder Wir wollen, dass der Landkreis entlang seiner Straßen weitere Ortsteile per Radweg anbindet. Außerdem wollen wir Spazierwege z.B. entlang der Isen und dem Moosgraben schaffen. Mehr Sonne, weniger Kosten Bereits zur letzten Wahl 2020 haben wir gefordert, mehr Photovoltaik auf den Dächern der Gemeinde zu installieren. Inzwischen sind die Kosten derart gesunken, dass es keine Ausreden mehr gibt, zumal der Kostensenkungseffekt und die Amortisation z.B. bei der Kläranlage fast unmittelbar eintritt. Mehr Demokratie, weniger Monopole Bei nur zwei Parteien ist das Ergebnis automatisch die absolute Mehrheit für nur Einen. Das Ergebnis kann man z.B. aktuell in den USA beobachtet.Auch deshalb sind wir als dritte Partei so wichtig für den demokratischen Prozess: damit eine Diskussion und Auseinandersetzung mit allen Aspekten notwendig wird und nicht nur Einer bestimmt, was er will. Mehr Lärmschutz, weniger Belastung Immer noch Dauerbrenner A94, aber auch 3. Startbahn MUC und Bahnausbau ABS38 umzingeln Lengdorf mit Lärm. Auch wenn der öffentliche Widerstand etwas erlahmt ist, der Landrat meint nichts versprochen zu haben und die Landespolitiker nicht einmal mehr Sprüche zu bieten haben bleibt das Thema aktuell. Wir wollen auf allen Ebenen und bei jedem Thema dran bleiben und weiter treiben: Lückenschluss des Lärmschutzes, echter Flüsterasphalt auf ganzer Strecke und gleich Menschenverträgliche Planung bei der Bahn Mehr zum Leben, weniger Gebühren Die Eltern gehen mit ihren Kindern in Vorleistung für unser soziales System. Sie auch noch mit automatisch steigenden Gebühren für Krippe, Kindergarten und Schulbetreuung zu belasten ist ein grobes, gesellschaftliches Missverständnis.Außerdem brauchen wir mehr familien- und sozialgerechten Wohnraum im Ort.Unsere Verantwortung für die Jugend endet nicht mit der Grund- und Mittelschule: wir brauchen Orte für die Jugend in Lengdorf. mehr dazu …

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Aufstellungsversammlung LOS-Grüne-SPD

Die erweiterte Liste LOS-Grüne-SPD hat am 10.12.2025 ihre Aufstellungsversammlung im Sportheim Lengdorf durchgeführt.Mit der professionellen Unterstützung der Sprecherin der Grünen Erding Lisa Schießer, sowie der neuen Geschäftsführerin der Grünen Erding Julia Denk wurden die sieben Kandidatinnen und Kandidaten, auf der Liste im Wechsel, in Blockwahl einstimmig bestätigt. Nachdem LOS gemeinsam mit der SPD bereits soziale Ziele verfolgte, war für die ökologischen Ausrichtung nun die Integration von Bündnis 90/Die Grünen nur konsequent. Wir freuen uns besonders über die engagierten Neuzugänge. Christin Wirfler (38, Unternehmensberaterin) aus Krinning ist der Überzeugung gefolgt, dass es für eine demokratische Ausgewogenheit und um eine automatische Mehrheit einer Partei zu verhindern eine dritte Kraft in Lengdorf braucht. Nach drei Jahren im Elternbeirat des Kindergartens möchte sie nun die Stellung junger Familien und Mütter in Lengdorf auch im Gemeinderat stärken. Dr. med. univ. Julian Bloch (42, Hausarzt) fühlt sich selbst zwar noch neu in dem Thema, kann sich aber auf langjährige Erfahrung in der Familie stützen. Sein Vater Reinhard Bloch (Mitgründer Tagwerk) war bereits früher einmal als Mitglied der Grünen zusammen mit Dr. Bodo Lampe (SPD) im Gemeinderat. Mit sozialer Kompetenz und grünen Genen unterstützt der Arzt auf dem dritten Platz die Liste. Ebenfalls neu ist Christine Reinhard (67-Kauffrau). Neben unserem gemeinsamen Thema dem Umweltschutz, möchte sie sich besonders für Integration einsetzen. Vielleicht demnächst eine wichtige Aufgabe für die Gemeinde. Evi Kierner (59-Markting & Kommunikation VR Bank) ist nicht nur in Lengdorf verwurzelt und hat ebenfalls elterliche politischer Erfahrung in Lengdorf, sondern steht nun auch wieder auf unserer Liste. Als regelmäßige Spaziergängerin mit Hunden liegt ihr der Ausbau der Spazier- und Radwege besonders am Herzen. Zudem unterstützt sie im Ehrenamt als Schatzmeisterin den Verein Kinder und Jugend Lengdorf e.V..Hans-Peter Ecker (59-IT-System-Engineer) stand schon immer für erneuerbare Energien und ist selbst Photovoltaik Pionier. Er blickt ebenfalls auf eine lange Unterstützung der Gemeinderatswahlen und politische Erfahrung zurück. Er macht seit Jahren Druck die Gemeinde mit PV-Modulen auf den öffentlichen Dächern aufzurüsten. Albrecht Griebl (78-Hauptkonservator a.D.) steht mit seiner Erfahrung und Ruhe ebenfalls nicht zum Ersten Mal in der politische Landschaft. Dabei geht es ihm weniger um die Politik oder Parteien als vielmehr um die Menschen und sein Fachgebiet mit kulturellen Themen. Damit trifft er sicher ein Defizit in Lengdorf. Jens Gloede (56-Technologieunternehmer), aktuell Gemeinderat für LOS, hat bereits als Initiator des KiJu Lengdorf bewiesen, dass er sich für junge Familien einsetzt, damit sie sich das leben in Lengdorf noch leisten können. Als Mitglied im Bau- und Umweltausschuss hat er, für den nach der letzten Wahl reichlich spät zusammengefundenen Arbeitskreis Energie, bereits Zähler von gemeindlichen Liegenschaften smart aufgerüstet, um deren Verbräuche genauer zu erfassen. Das ist ein erster Schritt in Richtung Photovoltaik auf den öffentlichen Dächern. Als Unternehmer wird er einen besonderen Schwerpunkt auf die beste Nutzung des Gemeindevermögens, wie z.B. den Grundbesitz des neuen Gewerbegebietes oder das Glasfasernetz legen. „Wichtig ist, dass die Flächen nicht zur scheinbar schnellen Tilgung von Krediten versilbert werden, sondern die Gemeinde diese, wie auch von Städtetag empfohlen, nur in Erbbaupacht vergibt. Nur so sind regelmäßige Einnahmen zur Tilgung möglich. Außerdem reduziert dies den Schuldenschlüssel, die Gemeinde und nicht Andere profitiert so vom Wertzuwachs und man behält die Kontrolle über die Ansiedlung der Gewerbe. Das verbleibende Vermögen sichert zudem bessere Konditionen bei künftigen Darlehen.“ führt Jens Gloede aus. Nicht zuletzt als Müller möchte er mehr Beachtung auf die Isen und unseren wichtigen Lebensraum das Isental gewinnen. Dabei geht es nicht nur Hochwasser und Starkregenthemen sondern auch um den Schutz der Ökologie. Mit dieser Aufstellung blickt die Liste LOS-Grüne-SPD der Wahl am 8. März 2025 optimistisch entgegen. Sie sieht sich als Gegenentwurf zu den rückwärtsgewandten Regierungsparteien und damit als echte, nichtextreme Alternative. Wählerliste LOS-SPD Bündnis 90 / Die Grünen

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Zweite Asylunterkunft in Lengdorf

Lengdorf, April 2025 – Flüchtlingsunterkunft Nach der unsäglichen, ja sarkastischen Planung auch Mittelmeerflüchtlinge in ein gesichertes Überflutungsgebiet zu siedeln hatte die Gemeinde zunächst alternativ ein Areal am Pendlerbahnhof in Thann geplant und sogar schon erschlossen.Diese Variante scheiterte letztlich am Einspruch der leider zu spät informierten Bürger. Man sah hier durch die bereits bestehende Einrichtung eine zu große Konzentration. Dies ist insofern bedauerlich, als auch durch den kommenden S-Bahnanschluss hier eine Infrastruktur gegeben gewesen wäre, all die Notwendigkeiten zu erreichen, die Lengdorf nicht bieten kann. Letztlich sah sich die Gemeinde durch den übermäßigen Druck des Kreises genötigt einen Teil des neu geplanten Gewerbegebietes hierfür einzusetzen.Die Unterkunft soll noch dieses Jahr bis zu 50 Asylsuchenden Platz bieten. Um diesen ambitionierten Zeitplan zu ermöglichen wird das Heim in Containerbausweise durch einen Auftragsbauunternehmer umgesetzt, der dies erfolgreich auch schon in einer Nachbargemeinde bewältigt hat.Sein Vorschlag statt Seecontainer Holzmodule, ähnlich dem neuen Kindergarten, zu verwenden um Heizkosten zu sparen, die Wohnqualität und Wiederverwendbarkeit zu verbessern konnte bei den meisten Gemeinderäten leider nicht punkten.Diese waren der Ansicht, dass Mehrkosten und bessere Lebensqualität für Flüchtlinge den Bürgern nicht zu vermitteln wäre.Ich persönlich bedauere diese Entscheidung sowohl aus ökologischer als auch aus kaufmännischer Sicht (Werterhalt, Abschreibung). Außerdem glaube ich, dass der Bürger durchaus aufgeschlossener ist, als man scheinbar annimmt. Unangenehm stößt dabei aus, dass in der aktuellen Unterkunft in Thann derzeit überwiegend Fehlbeleger wohnen. Also ehemaligen, inzwischen mit Bleiberecht und unter Umständen sogar Arbeit ausgestatteten Flüchtlingen. Eigentlich müsste der Kreis, der uns nun zwingt eine zweite Unterkunft zu bauen, diese in Sozial- oder normale Wohnungen bringen. Doch Land und Kreis versagen leider total beim sozialen Wohnungsbau. Autor: Jens Gloede Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors.

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Windmühlen für Lengdorf

Lengdorf, Februar 2025 – Energiewende WindBG und WaLG (Wind an Land Gesetz) sehen vor, dass Bayern 1,1% als Flächenbeitragswerte für die Windkraft ausweist. Die Drohung, die in den Raum gestellt wird, ist: Würde das Ziel verfehlt, dann wären im gesamten Außenbereich die Errichtung von Windkraftanlagen als „privilegiert“ zulässig und nicht nur auf den bislang vorgesehenen Flächen. Gesonderte Bauanträge, ein Mitspracherecht der Gemeinde oder auch die bisherigen Mindestabstandsregeln zu Wohnbebauungen entfielen. Es wird gedroht, dass man jetzt nur noch jetzt mitgestalten und sich als Investor einbringen könne um zu partizipieren, anderenfalls würde irgendein, auch gern ausländischer, Konzern das Windrad errichten und die unterhalb Betroffenen hätten gar nichts davon. Die Bürgerenergie Isental plant eine Kette von vier Windrädern bis in den Sollacher Forst. Mit der Befürwortung der Gemeinde verspricht sie sich insgesamt eine erleichterte Planung sowie durch die einzige Anlage auf Privatgrund im Kopfsburger Holz eine Bevorzugung beim Zuschlag für die südlichen Flächen aus den Staatsforsten.Nicht zuletzt müsste man ohnehin diese Trasse gehen, um eine Umspannstation an der Hochspannungsleitung nördlich von Höhenberg für den Anschluss zu errichten.Man wirbt mit der Aussicht, dass Bürger Genossenschaftsanteile erwerben und mit Zinsen aus Nachrangdarlehen sich an den Anlagen beteiligen können. Diese Beteiligungen sollen einen Teil des Kapitals stellen; ein weiterer Teil kommt von der KfW sowie von dritten Banken und Investoren – immerhin braucht man grob geschätzt etwas über 10 Mio. Euro je Anlage.Die Zahlen dazu sind zwar fundiert, aber noch nur grobe Schätzungen, ebenso wie natürlich noch belastbare Renditen für die Beteiligungen fehlen. Man geht von einer Vergütung von 8 Cent/kWh aus, das dürfte jedoch eine optimistische Obergrenze sein. Aktuell stehen die Ausschreibungen (Feb. ’25) bei 7 Cent und sinkend (Nachtrag: Mai gemittelt, 6,83 Cent).Tatsächlich ist so ein Projekt nur möglich, weil es einen Schwachwind-Zuschlag aus dem Referenzertragsmodell (WaLG) gibt. Diese Subvention aus dem EEG erhöht die Einspeisevergütung und soll die Finanznachteile aus dem hier viel schwächeren Wind im Vergleich zur Küste kompensieren. Weitere Anlagen (angeblich 10, Grünbacher Holz) sind im Westen Lengdorfs geplant. Diese eine Anlage jedoch im Kopfsburger Holz thront weithin dominant sichtbar und rückt bis auf die gesetzlichen Mindestgrenzen (650m) an die Wohnbebauung Lengdorfs heran. Der Schattenwurf kann bis in das Wimpasinger Feld reichen. Braucht Lengdorf diesen Strom?Nein, Lengdorf und der ganze Landkreis Erding sind seit Jahren mit weit über 100% EEG-Strom sogar energieautark. Zudem gibt es in Lengdorf keine Industrien, die diese Energie auf kurzem Wege abnehmen würden (Sektorkoppelung). bin ich der Ansicht, dass man auf diese eine 14. Anlage, die uns deutlich zu nahe rückt, verzichten kann. Die Subvention, die für den Betrieb dieser Anlage fließen muss, wird besser für Ausbau der Netze und Speicher verwendet. Im Herbst soll es zu einer letzten Stellungnahme der Gemeinde kommen. Dann werden wir sehen, ob inzwischen Gutachten z.B. zum tatsächlichen Windertrag vorliegen und die Ideen zur Beteiligung der Allgemeinheit konkret gereift sind. Autor: Jens Gloede Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors. 3D Simulation im Browser (getestet mit Chrome):3D Energieatlas Bayern Dort dann unter „Windenergieanlagen“ und dem „Order“ diese Datei mit den Windrädern hochladen:Download Windräder Lengdorf Unter dem Stern können verschiedene Ansichten abgerufen werden.

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