Lengdorf zukunftssicher machen: Warum Photovoltaik auf unsere Gemeindedächer gehört

Wir fragen uns, so wie viele Bürger auch: Warum nutzen wir eigentlich nicht konsequenter unsere eigenen Gemeindedächer für Sonnenenergie?

Und diese Frage ist natürlich mehr als berechtigt. Denn sie zeigt, dass viele von uns über die Zukunft nachdenken – nicht mit Angst, aber mit einer gesunden Portion Realismus. Wir alle spüren schließlich, dass sich die Zeiten ändern. Die Energiekosten sind unberechenbar geworden und die Fragen rund um den Klimawandel betreffen früher oder später auch unsere Heimat. Und wenn wir mal ehrlich sind – eigentlich bereits heute schon.

Wir sind überzeugt: Wir müssen Lengdorf so aufstellen, dass wir auch in 10 oder 20 Jahren noch handlungsfähig sind. PV-Anlagen auf unseren öffentlichen Gebäuden sind dafür der logische Schritt – sowohl aus Verantwortung als auch aus wirtschaftlicher Vernunft heraus.

UNSERE ARGUMENTE FÜR MEHR PV:

  • Direkte Senkung der Betriebskosten: Unsere Kläranlage und die Turnhalle sind „Dauerverbraucher“. Jeder Euro, den wir durch selbst erzeugten Sonnenstrom sparen, bleibt in der Kasse unserer Gemeinde. Erst recht, wenn wir die Schule in Zukunft mittels Wärmepumpe versorgen wollen! Das ist Geld, das wir an anderer Stelle – etwa für unsere Kindergärten oder Vereine – dringend brauchen.  
  • Planungssicherheit statt Preisdiktat: Die Strompreise am Weltmarkt können wir nicht kontrollieren. Und gerade jetzt sehen wir ja, wie unberechenbar die aktuelle weltpolitische Lage auch uns hier in Deutschland beeinflusst. Mit eigenen Anlagen machen wir uns ein Stück weit unabhängig. Wir wissen heute schon, was uns die Kilowattstunde in zehn Jahren kostet – nämlich fast nichts.
  • Werterhalt unserer Heimat: Investitionen in PV und Speicher sind Investitionen in die Substanz von Lengdorf. Wir „verheizen“ kein Steuergeld für flüchtige Energiekosten, sondern schaffen bleibende Werte auf unseren eigenen Dächern. Zumal die Rentabilitätsschwelle dank deutlich gesunkener Materialkosten noch schneller erreicht wird
  • Ein starkes Signal an die nächste Generation: Wir reden nicht nur über die Zukunft, wir bauen an ihr. Wenn wir heute die Kläranlage und die Schule energetisch fit machen, hinterlassen wir unseren Kindern keine riesigen Strom-Rechnungen und ungelöste Probleme, sondern eine funktionierende und zeitgemäße Infrastruktur.

WO ES SOFORT SINN MACHT: DER REALITÄTS-CHECK

Nehmen wir unsere Kläranlage: Ein technisches Herzstück, das rund um die Uhr enorme Mengen Strom frisst. Hier auf Eigenstrom zu setzen, ist die beste Versicherung gegen steigende Abwassergebühren.

Oder unsere Schul-Turnhalle: Dank moderner Speicherlösungen könnten wir dort das Sonnenlicht des Tages auch am späten Abend nutzen, wenn unsere Vereine trainieren oder das Gebäude für den nächsten Tag vorbereitet wird. Das ist effiziente Energienutzung par excellence.

UNSER ZIEL FÜR DEN GEMEINDERAT

Wir wollen weg von Einzellösungen und hin zu einem klaren Fahrplan. Daran ist auch nichts Ideologisches – vielmehr sehr viel Logisches! Denn uns geht es darum, dass wir in Lengdorf die Zügel selbst in der Hand behalten. Wir sorgen also dafür, dass unser Dorf auch morgen noch bezahlbar und lebenswert bleibt. Für uns – und für die, die nach uns kommen.

Wie seht ihr das? Was ist euch bei diesem Thema wichtig? Schreibt es mir gerne an christin.wirfler@los-gruene-spd.de oder kontakt@los-gruene-spd.de.

Autorin: Christin Wirfler

Anmerkung: Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Ansicht der Wählergruppe wieder, sondern sind zunächst die persönliche Meinung des Autors/der Autorin.

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