Jens Ch. Gloede

Jens GloedeIch wurde 1969 in Backnang geboren, bin jedoch in Ruhpolding aufgewachsen. Die Schule habe ich in Traunstein und Marquartstein besucht.
Ab 1988 habe ich in München und Würzburg zunächst Elektrotechnik und dann Informatik studiert.
Seit Anfang der 90er Jahre war ich an der Gründung vieler Unternehmen vornehmlich der IT-Branche (Software, Hardware, Onlinewerbung, Immobilien, Erneuerbare Energien, Unterhaltung, Medien) beteiligt, und habe diese als Vorstand, Geschäftsführer oder Aufsichtsrat geführt und begleitet.
2016 sind wir nach vielen Jahren in München mit unseren beiden kleinen Kindern nach Lengdorf in die Hammerstatt-Mühle gezogen. Der persönlichere Kontakt und die natürliche Umgebung auf dem Land sind uns und für unsere Kinder wichtig.

Junge Familien müssen sich Lengdorf noch leisten können
Ich habe im Rat, leider mit wenig Unterstützung der anderen Parteien, gegen die automatische Erhöhung der Gebühren für Kindergarten und Krippe gestimmt. Ich bin der Ansicht dass eine zusätzliche Belastung von Familien mit Kindern falsch ist, denn gerade sie finanzieren damit unser Sozialsystem, auf das danach ALLE angewiesen sind, vor. Mehr zu diesem Thema hier …

Gemeindevermögen sinnvoll nutzen
Als Unternehmer lege ich einen besonderen Schwerpunkt auf die beste Nutzung des Gemeindevermögens, wie z.B. den Grundbesitz des neuen Gewerbegebietes oder das Glasfasernetz.
Wichtig ist, dass die Flächen nicht zur scheinbar schnellen Tilgung von Krediten versilbert werden, sondern die Gemeinde diese, wie auch vom Städtetag empfohlen, nur in Erbbaupacht vergibt. Nur so sind regelmäßige Einnahmen zur Tilgung möglich. Außerdem reduziert dies den Schuldenschlüssel, die Gemeinde und nicht Andere profitiert so vom Wertzuwachs und man behält die Kontrolle über die Ansiedlung der Gewerbe. Das verbleibende Vermögen sichert zudem bessere Konditionen bei künftigen Darlehen. Leider teilen nicht alle Parteien diesen kaufmännisch sinnvollsten Ansatz.

Energiewende als Vorbild umsetzen
Als Mitglied im Bau- und Umweltausschuss setze ich mich direkt im Arbeitskreis Energie für den Ausbau der EEG ein. Ich habe bereits Smartmeter (intelligente Stromzähler) in verschiedenen, gemeindlichen Liegenschaften installiert, um deren Verbräuche genauer erfassen zu können. Das ist ein erster Schritt in Richtung Photovoltaik auf den öffentlichen Dächern. Das ist nicht nur eine Vorbildfunktion, sondern trägt sehr unmittelbar und schnell zur Kostensenkung bei.

Nicht zuletzt als Elektromüller mit einem kleinen Wasserkraftwerk möchte ich mehr Beachtung für die Isen und unseren wichtigen Lebensraum, das Isental gewinnen. Dabei geht es nicht nur Hochwasser und Starkregenthemen sondern auch um den Schutz des Grund-/ und Trinkwassers sowie der ganzen Fauna und Flora. Das Isental ist inzwischen auch ein wichtiger Naherholungsraum.

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